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Demenz und Delir – wenn zwei Verwechslungen zu einer Katastrophe werden
Es ist ein Szenario, das ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe: Eine Familie ruft mich an, aufgewühlt und erschöpft. Die Mutter, die bislang gut zurechtgekommen ist, hat in der vergangenen Nacht ihre Tochter nicht erkannt, war aufgewühlt, hat um sich geschlagen. "Sie wird schlimmer", sagen sie. Und meinen damit: die Demenz. Doch manchmal steckt dahinter etwas ganz anderes – ein Delir. Demenz und Delir werden häufig verwechselt. Die Folgen dieser Verwechslung können gravier
leyroutz
vor 2 Tagen4 Min. Lesezeit


Angst und Demenz – wenn Sicherheit verloren geht
Es beginnt oft leise. Nicht mit dem großen Vergessen, sondern mit einem Gefühl. Ein Unbehagen. Ein inneres Zittern. Menschen mit beginnender Demenz sagen selten: „Ich habe Angst.“ Aber sie zeigen es – in Blicken, in Unruhe, in Rückzug oder auch in scheinbar „unangemessenem“ Verhalten. Eine Frau, die ich begleitet habe, stand eines Tages mitten im Wohnzimmer und sagte: „Hier stimmt etwas nicht.“ Es war alles wie immer. Und doch war es für sie fremd. Nicht, weil sich der Raum v
leyroutz
vor 7 Tagen4 Min. Lesezeit


Einzug ins Pflegeheim.
Eine Entscheidung, die viele Fragen mit sich bringt. Und oft mehr Gefühle als Antworten. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Woran erkenne ich, dass es nicht mehr geht? Wen muss ich informieren? Und wie gehe ich mit meinem schlechten Gewissen um? Und vielleicht die schwerste Frage: Wie sage ich es dem Menschen, den ich begleite? 🎧 Am Sonntag im Podcast „Vergiss dich nicht“ sprechen wir genau darüber. Auf Spotify, Apple Podcast & Amazon Music. #vergissdichnicht #demenz #Begleitu
leyroutz
17. Apr.1 Min. Lesezeit


Wenn Liebe schwer wird – Erschoepfung in der Demenzbegleitung verstehen
Es war einer dieser Sätze, die im Raum hängen bleiben. „Ich habe letzte Woche gehofft, dass er einfach einschläft und nicht mehr aufwacht.“ Die Frau, die das sagt, ist Anfang fünfzig. Sie pflegt ihren Vater seit drei Jahren. Sie sagt diesen Satz leise. Und gleich danach kommt die Scham. Sichtbar. Spürbar. „Was für ein Mensch bin ich, dass ich so etwas denke?“ Vielleicht hast du diesen Gedanken selbst schon einmal gehabt. Vielleicht hast du ihn sofort wieder weggeschoben. Viel
leyroutz
1. Apr.3 Min. Lesezeit

Christine
Leyroutz
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