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Demenzdiagnostik bei Menschen mit Beeintraechtigung – und das Geschenk der Validation
Es gibt Begegnungen, die verändern nicht nur unser Wissen, sondern unseren Blick auf Menschen. Der letzte Samstag war so ein Tag. Ein Seminar, die Weisheit der Demenz mit Hildegard Nachum. Ein Raum voller Fachwissen – Humor und zugleich voller Menschlichkeit. Und dann die Diskussion, die mich schon lange begleitet: Wie gelingt Demenzdiagnostik bei Menschen mit Beeinträchtigung – ohne sie auf Defizite zu reduzieren? Menschen mit kognitiven, körperlichen oder psychischen Beeint
leyroutz
vor 3 Tagen3 Min. Lesezeit


Wenn Demenz schwankt – und nichts mehr berechenbar ist
Warum Alzheimer und vaskuläre Faktoren gemeinsam das Bild verändern „Gestern war sie so klar.“ „Heute erkennt sie mich nicht einmal.“ Viele Angehörige erzählen mir genau das. Und fast immer folgt derselbe Satz: „Ich verstehe das nicht. Wie kann das sein?“ Demenz wird oft als linearer Prozess gedacht: Schritt für Schritt schlechter, langsam, vorhersehbar. Die Realität fühlt sich anders an. Sie ist widersprüchlich, sprunghaft, emotional kaum auszuhalten. Gute Tage, schlechte Ta
leyroutz
26. Jan.3 Min. Lesezeit


Ein Jahr Demenzblog: zwischen Anspruch, Herz und Wirklichkeit
Vor genau einem Jahr habe ich begonnen, Blogbeiträge für Angehörige von Menschen mit Demenz zu schreiben. Am Anfang hatte ich einen großen Plan: ein Jahr lang jeden Tag einen Beitrag. Jeden Tag ein Text, ein Gedanke, ein Impuls – für all jene, die mit Demenz leben, lieben, pflegen und arbeiten. Schon nach einiger Zeit wurde mir klar: Dieser Anspruch ist zu hoch. Nicht, weil mir die Themen fehlen – sondern weil auch Engagement, Empathie und Leidenschaft Grenzen haben. Ich habe
leyroutz
25. Jan.2 Min. Lesezeit


„Was bleibt zwischen Mutter und Sohn – Gedanken nach: Die guten Jahre“
Heute um 11 Uhr Mittag saßen wir im ausreservierten Volkskino in Klagenfurt. Die guten Jahre . Ein Film, der nicht erklärt, sondern zeigt. Der nicht urteilt, sondern aushält. Und der dort berührt, wo Worte oft nicht mehr ausreichen. Kein lautes Drama, keine schnellen Lösungen. Stattdessen Bilder, Pausen, Blicke – und eine Beziehung, die sich neu ordnen muss. Es ist die Geschichte einer Mutter und ihres Sohnes. Die Mutter leidet an einer Demenz. Sie kann nicht mehr alleine se
leyroutz
10. Jan.2 Min. Lesezeit

Christine
Leyroutz
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