Zurück aus der Pause – und warum Demenz uns alle etwas angeht
- leyroutz
- 1. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Der Sommer ist für viele eine Zeit des Auftankens. Die Tage sind länger, das Leben scheint leichter, und oft gönnen wir uns ein paar Pausen vom Alltag. Auch ich habe die letzten Wochen genutzt, um Abstand zu gewinnen, neue Gedanken zu sammeln und Kraft für das zu schöpfen, was im Herbst und Winter vor uns liegt.
Doch während wir eine Pause machen können, macht das Leben keine Pause – und auch die Demenz nicht. Für Betroffene und ihre Familien gibt es keinen Urlaub vom Vergessen, keinen Stopp-Knopf für die alltäglichen Herausforderungen. Sie begleitet Tag für Tag, leise und manchmal laut, sichtbar und manchmal unsichtbar.
Gerade deshalb ist es wichtig, nach einer Auszeit den Blick wieder bewusst auf das Thema zu richten. Denn Demenz betrifft nicht nur die erkrankte Person. Sie greift in Beziehungen ein, verändert Rollen in der Familie, fordert Freundschaften heraus und stellt Angehörige oft auf eine harte Probe. Demenz ist mehr als ein medizinisches Phänomen – sie ist ein menschliches Thema, das uns alle berührt, ob wir wollen oder nicht.
In den nächsten Wochen möchte ich Sie hier wieder mitnehmen:
Wir schauen auf Frühsymptome, die oft übersehen oder falsch gedeutet werden.
Wir räumen mit Mythen auf, die für unnötige Unsicherheit sorgen.
Wir geben praktische Tipps für den Alltag, die kleine Inseln der Entlastung schaffen können.
Und wir sprechen auch über die Gefühle, die Demenz mit sich bringt – von Scham und Trauer bis hin zu Momenten von Nähe und Freude, die trotz allem möglich bleiben.
Mein Ziel ist es, ein Stück Orientierung zu geben. Denn Verständnis entsteht Schritt für Schritt – und jeder Schritt kann das Leben mit Demenz ein kleines bisschen leichter machen.
Ich lade Sie ein, diesen Weg mitzugehen. Teilen Sie mir gerne Ihre Fragen, Erfahrungen oder Themenwünsche in den Kommentaren mit. Oft entstehen aus den Fragen von Angehörigen die wertvollsten Beiträge.
Denn am Ende geht es bei Demenz nicht nur um Fakten und Diagnosen. Es geht darum, wie wir einander begegnen, wie wir Menschen in ihrer Würde begleiten und wie wir gemeinsam Wege finden, trotz der Krankheit Lebensfreude zu bewahren.








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